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Theresienstädter Requiem

Novelle

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783150113332
Sprache: Deutsch
Umfang: 127 S., 4 Fotos
Format (T/L/B): 1 x 19.5 x 12.7 cm
Auflage: 1. Auflage 2021
Einband: Leinen

Beschreibung

Im Lager Theresienstadt, 1944: Der Dirigent Rafael Schächter schafft es trotz zahlreicher Widerstände und Opfer mit einem Chor aus jüdischen Mithäftlingen Verdis >Messa da Requiem< aufzuführen. Im Publikum sitzen SS-Leute, der Lagerkommandant und Adolf Eichmann. Aus der Aufführung der mehrfach umgearbeiteten Totenmesse wird ein Aufschrei - 'Dies Irae', 'Tag des Zorns', 'Libera Me', 'Freiheit für uns!', schleudern die Sängerinnen und Sänger ihren Peinigern entgegen. Sie bewahren in der Kunst ihre Würde. Der tschechisch-jüdische Jurist und Autor Josef Bor (1906-1979) wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und überlebte als Einziger seiner Familie die Shoah. Seine Novelle >Theresienstädter Requiem

Autorenportrait

Josef Bor wurde 1906 als Sohn einer tschechisch-jüdischen Familie in Ostrava geboren und war bis zur deutschen Besetzung 1938 als Rechtsanwalt tätig. 1942 wurde er nach Theresienstadt deportiert, 1944 kam er mit Mutter, Ehefrau und zwei Kindern ins KZ Auschwitz. Seine ganze Familie wurde ermordet, Bor selbst überlebte den Todesmarsch nach Buchenwald. Nach dem Krieg war er u.a. im tschechischen Justizministerium tätig. 1961 erschien sein autobiographischer Roman 'Die verlassene Puppe', die Novelle 'Theresienstädter Requiem' wurde sein bekanntestes Werk. 1979 starb Bor in Prag.